Das Wichtigste in Kürze
- Das passende Hörgerät sollte auf Ihren individuellen Hörverlust, Ihre persönlichen Hörgewohnheiten und die Anforderungen Ihres Alltags abgestimmt sein.
- Neben Bauform und Tragekomfort spielen auch Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung, Bedienbarkeit und die Wahl zwischen Akku und Batterie eine wichtige Rolle.
- Wenn Sie Smartphone-Funktionen nutzen möchten, sollten Sie zusätzlich auf Bluetooth und die Kompatibilität mit Ihrem Gerät achten.
- Auch der Preis sollte nicht isoliert betrachtet werden, da zu einer Hörgeräteversorgung neben dem Gerät verschiedene Beratungs-, Anpassungs- und Serviceleistungen gehören.
- Entscheidend ist letztlich nicht das vermeintlich beste Hörgerät, sondern das Hörsystem, das zu Ihren persönlichen Bedürfnissen und Hörsituationen passt.
Hörgeräte Auswahlkriterien: Worauf Sie bei der Wahl des richtigen Hörgeräts achten sollten

Die Auswahl eines Hörgeräts ist eine persönliche Entscheidung, denn nicht jedes Hörsystem passt gleichermaßen zu jedem Menschen. Moderne Hörgeräte unterscheiden sich unter anderem in Preis, Bauform und Design, aber auch in ihrer technischen Ausstattung und im Bedienkomfort. Hinzu kommt, dass verschiedene Modelle für unterschiedliche Hörsituationen geeignet sein können. Das vermeintlich beste Hörgerät auf dem Markt ist deshalb nicht automatisch die beste Wahl für Ihre persönlichen Anforderungen.
Entscheidend ist, dass das Hörsystem zu Ihrem individuellen Hörverlust, Ihrem Alltag und Ihren Hörgewohnheiten passt. Auch die anatomischen Voraussetzungen Ihres Ohres sollten bei der Auswahl berücksichtigt werden. Darüber hinaus können Ihre Fingerfertigkeit, die Nutzung eines Smartphones, berufliche Anforderungen, Freizeitaktivitäten und persönliche Wünsche an den Komfort eine wichtige Rolle spielen.
Eine professionelle Hörgeräteversorgung beginnt daher nicht mit der Entscheidung für eine bestimmte Marke oder ein bestimmtes Modell. Im ersten Schritt sollte Ihre persönliche Hörsituation ausführlich betrachtet werden. Bei Hörakustik Köhn berücksichtigen wir dabei Ihre individuellen Voraussetzungen und Anforderungen, um gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung zu finden.
Welche Auswahlkriterien bei Hörgeräten besonders wichtig sind und worauf Sie vor Ihrer Entscheidung achten sollten, erfahren Sie in diesem Ratgeber.
1. Art und Stärke des Hörverlusts
Eines der wichtigsten Auswahlkriterien für ein Hörgerät ist Ihr individueller Hörverlust. Eine professionelle Hörmessung zeigt, welche Frequenzbereiche betroffen sind und wie stark die Hörminderung ausgeprägt ist. Dabei müssen nicht alle Tonhöhen gleichermaßen beeinträchtigt sein. Häufig betrifft ein Hörverlust beispielsweise die hohen Frequenzen stärker als die tiefen.
Gerade die hohen Frequenzen spielen für das Sprachverstehen eine wichtige Rolle. Sprachlaute wie „s“, „f“, „sch“ oder „t“ enthalten viele hochfrequente Bestandteile. Können Sie diese nicht mehr ausreichend wahrnehmen, wirken Gespräche möglicherweise undeutlich, obwohl die Stimme Ihres Gegenübers eigentlich laut genug ist.
Leichter Hörverlust
Bei einer leichten Hörminderung kommen häufig kleine und diskrete Hörsysteme infrage. Abhängig vom individuellen Hörprofil kann eine offene Versorgung angenehm sein. Dabei wird der Gehörgang nicht vollständig verschlossen.
Mittlerer Hörverlust
Bei einem mittleren Hörverlust steht eine große Auswahl an unterschiedlichen Bauformen und Leistungsklassen zur Verfügung. Neben dem Hörprofil gewinnen hier Ihre typischen Alltagssituationen und persönlichen Komfortwünsche bei der Auswahl an Bedeutung.
Stärkerer Hörverlust
Bei einem stärker ausgeprägten Hörverlust sollte das Hörgerät ausreichende Leistungsreserven bieten. Neben der notwendigen Verstärkung werden weitere Faktoren wichtiger, beispielsweise das Rückkopplungsmanagement, die Optimierung der Sprachwahrnehmung und eine geeignete Otoplastik, also ein individuell an das Ohr angepasstes Ohrstück.
Je genauer ein Hörsystem auf Ihren persönlichen Hörverlust abgestimmt werden kann, desto natürlicher und hilfreicher kann die Hörunterstützung im Alltag sein.
2. Der persönliche Alltag als zentrales Auswahlkriterium

Eine wichtige Frage bei der Auswahl eines Hörgeräts lautet: In welchen Situationen möchten Sie besser hören? Denn neben Ihrem persönlichen Hörprofil entscheidet auch Ihr Alltag darüber, welche technische Ausstattung für Sie sinnvoll ist.
Wer beispielsweise viel Zeit zu Hause verbringt und überwiegend Gespräche mit einzelnen Personen führt, stellt andere Anforderungen an ein Hörsystem als jemand, der beruflich regelmäßig an Besprechungen teilnimmt oder häufig Veranstaltungen besucht. Deshalb sollte die Hörgeräteauswahl immer zu Ihren persönlichen Lebensgewohnheiten passen.
Ruhiger Alltag
Wenn Sie hauptsächlich in ruhigen Umgebungen kommunizieren, kann bereits eine grundlegende technische Ausstattung sehr gute Ergebnisse ermöglichen. Typische Hörsituationen sind Gespräche mit dem Partner, Unterhaltungen in kleiner Runde, Fernsehen, Spaziergänge oder kleinere Familienbesuche.
Aktiver Alltag
Besuchen Sie regelmäßig Restaurants, Familienfeiern, Vereinsveranstaltungen oder kulturelle Veranstaltungen, entstehen häufiger anspruchsvolle Hörsituationen mit vielen Stimmen und Hintergrundgeräuschen. Hier kann eine leistungsfähige Geräusch- und Spracherkennung besonders hilfreich sein. Das Hörgerät sollte unterschiedliche Situationen möglichst zuverlässig erkennen und seine Einstellungen automatisch daran anpassen können.
Berufliche Anforderungen
Auch der Beruf kann besondere Anforderungen an ein Hörgerät stellen. Besprechungen mit mehreren Personen, Videokonferenzen, Kundengespräche, Telefonate oder die Kommunikation in größeren Räumen können das Sprachverstehen erschweren.
Wenn Sie beruflich auf zuverlässiges Sprachverstehen angewiesen sind, können Funktionen wie Sprachoptimierung, Richtmikrofone, Konnektivität und automatische Hörprogramme wichtige Auswahlkriterien sein. Richtmikrofone helfen dabei, Schall aus einer bestimmten Richtung gezielter aufzunehmen. Konnektivität ermöglicht die Verbindung des Hörgeräts mit kompatiblen Geräten.
Freizeit und Hobbys
Auch Ihre Freizeitgestaltung sollte in die Auswahl einbezogen werden. Musiker können beispielsweise besondere Ansprüche an die Klangwiedergabe haben, während beim Sport andere Eigenschaften wichtig sind. Bei Outdoor-Aktivitäten können wiederum Windgeräuschreduzierung, Robustheit und Schutz vor Feuchtigkeit eine größere Rolle spielen.
Eine gute Hörgeräteberatung betrachtet deshalb nicht nur die Ergebnisse Ihrer Hörmessung, sondern auch die Situationen, die Ihren Alltag prägen. Bei Hörakustik Köhn beziehen wir diese persönlichen Anforderungen in die Beratung ein, damit das Hörsystem möglichst gut zu Ihrem Leben passt.
3. Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung
Viele Menschen mit Hörverlust können Gesprächen in ruhiger Umgebung noch vergleichsweise gut folgen. Schwieriger wird es häufig, sobald mehrere Personen gleichzeitig sprechen oder störende Hintergrundgeräusche hinzukommen. Das Sprachverstehen in geräuschvoller Umgebung ist deshalb ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines Hörgeräts.
Ein typisches Beispiel ist der Besuch in einem Restaurant. Geschirr klappert, im Hintergrund läuft Musik und an den umliegenden Tischen finden gleichzeitig Gespräche statt. Unter diesen Bedingungen kann es schnell anstrengend werden, die Person gegenüber klar zu verstehen und dem Gespräch aufmerksam zu folgen.
Moderne Hörgeräte nutzen verschiedene Technologien, um das Sprachverstehen in solchen Situationen zu unterstützen. Dazu gehören Richtmikrofone, Störgeräuschreduzierung, Spracherkennung und eine automatische Analyse der jeweiligen Hörsituation.
Richtmikrofone können beispielsweise Schall aus dem Bereich vor Ihnen stärker berücksichtigen und gleichzeitig Geräusche aus anderen Richtungen reduzieren. Weitere Funktionen können dabei helfen, Sprache und störende Umgebungsgeräusche besser voneinander zu unterscheiden. Das Hörgerät kann zudem die jeweilige Hörsituation erkennen und seine Einstellungen automatisch daran anpassen.
Je anspruchsvoller Ihr persönlicher Höralltag ist, desto wichtiger kann eine leistungsfähige Verarbeitung von Sprache und Umgebungsgeräuschen sein. Technische Daten allein zeigen jedoch nur begrenzt, wie angenehm und hilfreich Sie ein bestimmtes Hörgerät im Alltag tatsächlich empfinden.
4. Welche Hörgeräte-Bauform passt zu mir?

Auch die Bauform ist ein wichtiges Auswahlkriterium für ein Hörgerät. Grundsätzlich wird zwischen Hörsystemen unterschieden, die hinter dem Ohr getragen werden, und Geräten, die vollständig oder teilweise im Gehörgang beziehungsweise in der Ohrmuschel sitzen.
Welche Bauform für Sie geeignet ist, hängt unter anderem von Ihrem Hörverlust, der Anatomie Ihres Ohres und Ihren persönlichen Anforderungen an Bedienung, Ausstattung und Diskretion ab.
Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte
Bei klassischen Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten befindet sich die Technik in einem Gehäuse hinter der Ohrmuschel. Der Schall wird über einen Schlauch oder eine andere Verbindung in den Gehörgang geleitet.
Diese Hörsysteme können sehr leistungsfähig sein und kommen für unterschiedliche Arten und Stärken von Hörverlust infrage. Zu ihren möglichen Vorteilen zählen gute Leistungsreserven, eine robuste Bauweise und eine vergleichsweise einfache Bedienung.
RIC- beziehungsweise RITE-Hörgeräte
Eine weit verbreitete Variante sind RIC- beziehungsweise RITE-Hörgeräte mit externem Hörer. Bei diesen Systemen befindet sich der Lautsprecher, auch Hörer genannt, im oder nahe am Gehörgang. Mikrofone, Prozessor und Energieversorgung sind dagegen in einem kleinen Gehäuse hinter dem Ohr untergebracht.
Diese Bauform lässt sich häufig sehr diskret tragen und ermöglicht abhängig vom Hörverlust eine offene Versorgung, bei der der Gehörgang nicht vollständig verschlossen wird. Gleichzeitig bieten diese Hörsysteme meist zahlreiche technische Möglichkeiten und eignen sich für viele unterschiedliche Hörprofile.
Im-Ohr-Hörgeräte
Im-Ohr-Hörgeräte werden individuell für das jeweilige Ohr angefertigt. Sie sitzen vollständig oder teilweise im Gehörgang beziehungsweise in der Ohrmuschel. Je nach Ausführung können diese Hörsysteme besonders klein und unauffällig sein.
Ob ein Im-Ohr-Hörgerät für Sie geeignet ist, hängt jedoch nicht allein von Ihren Wünschen an die Optik ab. Auch die Anatomie Ihres Ohres, die Art und Stärke des Hörverlusts sowie die gewünschten Funktionen spielen bei der Auswahl eine wichtige Rolle.
Bei besonders kleinen Hörgeräten steht naturgemäß weniger Platz für Akku, Bedienelemente oder bestimmte technische Komponenten zur Verfügung. Die kleinste oder unauffälligste Bauform ist deshalb nicht automatisch die beste Lösung. Entscheidend ist vielmehr, welche Bauform Ihre persönlichen Anforderungen möglichst gut erfüllt.
5. Tragekomfort und Passform
Ein Hörgerät wird im Idealfall viele Stunden am Tag getragen. Deshalb sind Tragekomfort und Passform wichtige Kriterien bei der Auswahl. Das Hörsystem sollte sicher am oder im Ohr sitzen, ohne unangenehmen Druck zu verursachen.
Bei Hinter-dem-Ohr-Hörgeräten beeinflussen verschiedene Faktoren den Tragekomfort. Dazu gehören die Größe des Gehäuses, die Führung des Hörers beziehungsweise des Schlauchs sowie die Anpassung im Gehörgang. Bei Im-Ohr-Hörgeräten ist eine präzise Anpassung an die individuelle Anatomie des Ohres besonders wichtig.
Auch die Belüftung des Gehörgangs kann sich auf das Tragegefühl und die Klangwahrnehmung auswirken. Wird der Gehörgang durch das Hörsystem stärker verschlossen, kann die eigene Stimme zunächst ungewohnt oder dumpf klingen. Dieser Effekt wird in der Hörakustik als Okklusion bezeichnet.
Abhängig von Ihrem Hörverlust kann deshalb eine offenere Versorgung sinnvoll sein, bei der der Gehörgang weniger stark verschlossen wird. Gleichzeitig muss das Hörgerät die notwendige Verstärkung zuverlässig ermöglichen.
Bei der Anpassung gilt es daher, einen individuellen Kompromiss zwischen akustischer Abdichtung, notwendiger Verstärkung, angenehmem Klang und hohem Tragekomfort zu finden. Entscheidend ist, dass sich das Hörsystem nicht nur technisch eignet, sondern sich auch im täglichen Gebrauch angenehm tragen lässt.
6. Bedienbarkeit des Hörgeräts

Ein technisch gut ausgestattetes Hörgerät sollte sich auch im Alltag einfach und sicher handhaben lassen. Deshalb ist die Bedienbarkeit ein wichtiges Auswahlkriterium. Bereits bei der Entscheidung für ein Hörsystem sollte berücksichtigt werden, wie gut Sie das Gerät einsetzen, herausnehmen, laden, reinigen und bedienen können.
Besonders relevant ist dieser Punkt bei eingeschränkter Fingerfertigkeit oder eingeschränktem Sehvermögen. Sehr kleine Hörgeräte können zwar optisch attraktiv sein, lassen sich aufgrund ihrer geringen Größe jedoch möglicherweise schwieriger greifen und einsetzen. Auch kleine Batteriefächer können die tägliche Handhabung erschweren.
Bei der Beratung sollte deshalb nicht allein auf Größe, Technik oder Design geachtet werden. Ebenso wichtig ist, dass die Bedienung zu Ihren persönlichen Voraussetzungen passt und Ihnen im täglichen Umgang möglichst leichtfällt. Bei Hörakustik Köhn berücksichtigen wir daher auch die praktische Handhabung bei der Auswahl eines geeigneten Hörsystems.
7. Akku oder Batterie?
Moderne Hörgeräte sind sowohl mit wiederaufladbaren Akkus als auch mit klassischen Hörgerätebatterien erhältlich. Beide Varianten haben ihre eigenen Vorteile. Welche Energieversorgung besser zu Ihnen passt, hängt deshalb vor allem von Ihren persönlichen Gewohnheiten und Ihrem Alltag ab.
Hörgeräte mit Akku
Wiederaufladbare Hörsysteme bieten einen hohen Bedienkomfort. Nach dem täglichen Gebrauch werden die Hörgeräte einfach in die Ladestation eingesetzt. Das regelmäßige Wechseln kleiner Batterien entfällt, was die Handhabung für viele Menschen erleichtert.
Akku-Hörgeräte können besonders interessant sein, wenn Sie Ihre Hörsysteme viele Stunden am Tag tragen und regelmäßig Funktionen wie Streaming oder Telefonate nutzen. Für viele Hörgeräteträger ist die unkomplizierte Energieversorgung inzwischen ein wichtiges Komfortmerkmal.
Hörgeräte mit Batterie
Auch Hörsysteme mit klassischen Hörgerätebatterien können Vorteile bieten. Ist die Batterie leer, lässt sie sich innerhalb kurzer Zeit austauschen. Eine Steckdose oder Ladestation wird dafür nicht benötigt.
Das kann beispielsweise auf Reisen oder bei längeren Outdoor-Aktivitäten praktisch sein. Mit passenden Ersatzbatterien lässt sich das Hörgerät auch unterwegs schnell wieder mit Energie versorgen.
8. Smartphone-Kompatibilität und Bluetooth
Moderne Hörgeräte lassen sich zunehmend mit digitalen Geräten vernetzen. Je nach Modell können beispielsweise Telefonate, Musik, Podcasts oder andere Audiosignale direkt über die Hörgeräte wiedergegeben werden. Für Smartphone-Nutzer kann diese Verbindung einen deutlichen Komfortgewinn im Alltag bieten.
Durch die Vernetzung kann das Hörgerät teilweise auch als persönliches Kommunikationsgerät genutzt werden. Audiosignale werden direkt an die Hörsysteme übertragen, sodass zusätzliche Geräte nicht immer erforderlich sind.
Viele Hörsysteme lassen sich außerdem über eine passende App bedienen. Je nach Hersteller und Modell können Sie darüber beispielsweise die Lautstärke anpassen, zwischen verschiedenen Hörprogrammen wechseln, bestimmte Klangparameter verändern oder den Akkustand kontrollieren.
Wenn Ihnen diese Funktionen wichtig sind, sollte die Smartphone-Kompatibilität bereits bei der Auswahl des Hörgeräts berücksichtigt werden. Denn nicht jedes Hörsystem unterstützt jedes Smartphone oder jede Funktion in gleicher Weise.
Bei der Beratung lohnt es sich deshalb, neben den gewünschten Funktionen auch das eigene Smartphone einzubeziehen. So lässt sich prüfen, welche Möglichkeiten das jeweilige Hörsystem bietet und ob diese zu Ihren persönlichen Nutzungsgewohnheiten passen.
9. Preis und Kosten eines Hörgeräts

Auch der Preis spielt bei der Auswahl eines Hörgeräts eine wichtige Rolle. Die Kosten können sich je nach Technikstufe, Bauform, Ausstattung und enthaltenem Serviceumfang unterscheiden. Deshalb ist es sinnvoll, bei einem Vergleich nicht ausschließlich auf den Anschaffungspreis des Hörgeräts zu achten.
Zu einer hochwertigen Hörgeräteversorgung gehören in der Regel verschiedene Leistungen rund um das eigentliche Hörsystem. Dazu zählen beispielsweise die Höranalyse und persönliche Beratung, die individuelle Anpassung und Feineinstellung der Geräte, Kontrolltermine, Unterstützung während der Eingewöhnung sowie weitere Serviceleistungen während der Nutzungsdauer.
Abhängig von den jeweiligen Voraussetzungen können bei gesetzlich oder privat Versicherten Zuschüsse beziehungsweise Kostenübernahmen möglich sein. Welche Regelungen im konkreten Fall gelten, sollte individuell geprüft werden.


